FAQ

Häufig gestellte Fragen

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BRAINORITY Software GmbH
Vor dem Lauch 15
70567 Stuttgart
Deutschland

Digitaler Produktpass

Braucht unser Produkt zwingend einen QR-Code, oder gehen auch NFC oder RFID?

Die ESPR schreibt keinen einzelnen Datenträger vor. EN 18220:2026 behandelt QR-Code, Data Matrix, NFC, HF-RFID und UHF-RFID als zulässige Technologien und liefert Auswahlkriterien statt einer festen Vorgabe. Verbindlich festgelegt wird der Datenträger je Produktgruppe im jeweiligen delegierten Rechtsakt. QR ist der pragmatische Standard für den Zugriff durch Verbraucher und Behörden; RFID und NFC spielen ihre Stärken in bestimmten operativen Szenarien aus. Wir helfen Ihnen, diese Auswahlkriterien gegen Ihre tatsächliche Produktions- und Logistikrealität zu lesen.

Gehören mir meine Daten — und kann ich gehen?

Ja, per Design. Das DPP-Ökosystem macht Sie als Wirtschaftsakteur rechtlich verantwortlich für Ihre Pässe; entsprechend behalten Sie bei uns die Kontrolle. Der integrierte Export liefert XML und PDF für die vollständige Chargendokumentation; ein dokumentierter Übergabe-Workflow oder ein individueller Export bringt alles in ein Nachfolgesystem. SecIdent zu verlassen ist ein dokumentierter Weg, keine Verhandlung.

Ist SecIdent konform zu den JTC-24-Normen?

Wir entwickeln entlang der veröffentlichten Normen (EN 18216, 18219–18223) und verfolgen die beiden ausstehenden (EN 18239, EN 18246). Zertifizierte Konformität kann derzeit niemand ehrlich behaupten: Die Normen sind veröffentlicht, aber noch nicht harmonisiert, und Überarbeitungen sind möglich. Wir sagen das — und passen an, wenn sie sich ändern.

Sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ausgenommen?

Pauschal nicht. Für einzelne Anforderungen sieht die ESPR Erleichterungen für KMU vor, und die EU-Kommission ist zu Unterstützungsmaßnahmen (Leitfäden, digitale Werkzeuge, Schulungen) verpflichtet. Eine generelle Ausnahme von der DPP-Pflicht besteht jedoch nicht.

Können Nicht-EU-Behörden auf meine Passdaten zugreifen?

Nein. An keiner Stelle unseres Stacks ist ein US-kontrollierter Anbieter beteiligt: SecIdent wird vollständig in Europa entwickelt und betrieben, in deutschen Rechenzentren, von einem deutschen Unternehmen. Es gibt kein Glied in der Kette, über das der US CLOUD Act oder vergleichbare extraterritoriale Gesetze Ihre Daten erreichen könnten.

Soll ich eine eigene DPP-Lösung bauen oder selbst eine Implementierung betreiben?

Eine ehrliche Einschätzung: Selbst bauen oder selbst hosten gibt Ihnen volle Kontrolle, keine Lizenzkosten und eine exakte Passform — und kann richtig sein, wenn Sie ein dauerhaftes Team dafür haben. Dagegen abzuwägen: Die Regulatorik ist ein bewegliches Ziel (zwei Normen ausstehend, der Durchführungsrechtsakt zu Artikel 77 voraus, Überarbeitungen angekündigt), dazu Audit- und Validierungslast, Anbindung der Drucklinien, Registeranbindung und die Haftung, die bei Ihnen als Wirtschaftsakteur liegt. Eine Pass-Plattform ist kein Projekt, das endet — sie ist ein Produkt, das so lange gepflegt werden muss, wie Ihre Batterien leben. Die meisten Hersteller unterschätzen den zweiten Teil. Wenn Sie bauen: Budgetieren Sie Regulatorik-Tracking als Daueraufgabe, nicht als Nebenjob.

Was unterscheidet eine DPP-Software von SecIdent von einer einfachen Produktseite?

Eine Produktseite mit QR-Code zeigt Informationen an. Ein konformer DPP muss zusätzlich strukturierte, maschinenlesbare Daten liefern, an Normen und Datenträgervorgaben gebunden sein, ans EU-Register anbindbar sein und über Jahre verfügbar bleiben. SecIdent deckt diesen vollständigen Rahmen ab, nicht nur die Anzeige.

Was ist der schnellste Weg zum ersten konformen Digitalen Produktpass?

Manuelle Erfassung oder Import der Daten, die Sie bereits haben. Kunden stellen ihren ersten gültigen Pass in Wochen aus und automatisieren Datenflüsse und Partneranbindungen dort, wo das Volumen es rechtfertigt. Der Engpass ist selten die Software — es ist das Einsammeln der Lieferkettendaten. Und das beginnt, wann immer Sie beginnen.

Was ist ein Digitaler Produktpass (DPP)?

Ein strukturierter, digitaler Datensatz, der über einen Datenträger mit einem physischen Produkt verknüpft ist und Informationen zu Material, Schadstoffen, Reparierbarkeit, Recycling und Entsorgung enthält. Grundlage ist die EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR, Verordnung (EU) 2024/1781).

Was kostet ein Digitaler Produktpass mit SecIdent?

Die Basislizenz beginnt bei 490 € pro Monat, plus Volumenkomponente. Die Kosten pro Pass sinken mit steigendem Volumen; wir schlagen die wirtschaftlichste Konfiguration für Ihren Fall vor.

Was zeichnet SecIdent als DPP-Provider aus?

SecIdent ist eine etablierte Lösung, die sich seit Jahren im hochregulierten EU-Pharma-Kontext bewährt hat. Sie ist sofort einsatzbereit. Es handelt sich nicht um einen Prototyp, eine Beta-Version oder Version 1.0.

Neben den technischen Anforderungen an einen DPP-Provider seitens der EU bietet SecIdent erweiterte Audit- und Validierungsoptionen für maximale Sicherheit und Compliance. Digitale Souveränität war für uns schon immer selbstverständlich. Wir entwickeln, betreiben und hosten SecIdent zu 100 % in Europa.

SecIdent ist über Jahre gereift und kommuniziert nahtlos und ohne größere Integrationsprojekte mit Druckanlagen, Partner- und EU-Systemen. Dank des erweiterten Funktionsumfangs, zu dem Geo-Lokalisierung, Graumarkterkennung und Dokumentenverwaltung gehören, bietet SecIdent auch über die reinen DPP-Anforderungen hinaus langfristig Mehrwerte.

Welchen Entwicklungsstand hat die DPP-Lösung von SecIdent?

SecIdent ist eine stabile, über Jahre in hoch-regulierten Umfeldern gereifte Serialisierungs- und ID-Lösung. Die Erfassung der Produktpässe und Integration in Produktion kann sofort erfolgen. Vorbehaltlich der noch nicht final vorliegenden technischen Spezifikationen seitens der EU. Diese werden, sobald verfügbar schnellstmöglich (ohne extra Kosten) nachgerüstet. Selbiges gilt für Anbindung und Testing der EC-Registry, die vermutlich im Sommer 26 erstmals zur Verfügung steht.

Welches Schema für die eindeutige Kennung sollen wir für unseren Digitalen Produktpass wählen?

Es gibt keine pauschal richtige Antwort — entscheidend ist Ihre Wertschöpfungskette, nicht die Kennung, die Sie zufällig bereits besitzen. ESPR Anhang III nennt die GTIN nach ISO/IEC 15459-6 „oder gleichwertig“, und EN 18219:2026 bestätigt: Schemata von Vergabestellen (GS1 und andere), Web-URI-Schemata (ISO/IEC 18975), Registry-Schemata (LEI, DOI) und selbst vergebene dezentrale Kennungen sind allesamt zulässig. Die richtige Wahl wägt regulatorische Akzeptanz, Tooling in der Lieferkette und Persistenz über mehr als zehn Jahre gegeneinander ab. Diese Abwägung erarbeiten wir mit jedem Kunden in unserem optionalen DPP-Workshop, statt alle auf dasselbe Schema festzulegen.

Wenn wir SecIdent verlassen, was geschieht mit unseren Pässen?

Ihre Daten und Ihre Resolver-Domain bleiben Ihre. Das DPP-Ökosystem ist von Grund auf dezentral, und Sie als Wirtschaftsakteur sind für Ihre Pässe verantwortlich. Deshalb ist SecIdent so gebaut, dass Sie Ihre Daten exportieren und Ihren Resolver woanders hin verlagern können. Wir sehen das als Anforderung der Verordnung, nicht als Zugeständnis.

Wie unterstützt SecIdent bei der Ermittlung der notwendigen Daten und Attribute?

SecIdent hilft Kunden dabei, relevante Datenquellen in ihrer Supply Chain zu identifizieren, Attribute auf Batch- und Typenschildebene zuzuordnen und Datenflüsse schrittweise zu strukturieren, ohne vorher eine vollständige ERP-Integration vorauszusetzen. Die Erfahrung aus über einem Jahrzehnt regulierter Datenprozesse (u. a. Pharma-Serialisierung nach 2011/62/EU) fließt direkt in diese Beratung ein.

Wir haben keine GTIN. Können wir trotzdem einen konformen Produktpass ausstellen?

Ja. Eine GTIN über ein GS1-Präfix ist günstig und schnell zu bekommen und bleibt der am besten unterstützte Standard. Ist Ihre Wertschöpfungskette auf ein anderes Kennungssystem standardisiert, lässt EN 18219 Alternativen zu. Die Entscheidung gehört ins Onboarding, sie ist kein Hindernis. Wir stellen sicher, dass Sie ein Schema wählen, das das EU-Register und Ihre Partner in der Lieferkette auch tatsächlich akzeptieren.

Batteriepass

Ab wann ist der Batteriepass Pflicht — und für welche Batterien?

Ab dem 18. Februar 2027 braucht jede Elektrofahrzeugbatterie, jede LMT-Batterie und jede wiederaufladbare Industriebatterie über 2 kWh, die in der EU in Verkehr gebracht wird, einen digitalen Batteriepass — erreichbar über einen QR-Code auf der Batterie (Verordnung (EU) 2023/1542, Artikel 77).

Muss der QR-Code auf der Batterie selbst sein, oder darf er auf die Verpackung?

Auf die Batterie. Artikel 13(7) der Verordnung (EU) 2023/1542 verlangt, dass der QR-Code sichtbar, lesbar und unauslöschlich auf der Batterie aufgedruckt oder eingraviert wird; eine Platzierung auf Verpackung oder Begleitdokumenten ist nur zulässig, wenn Art und Größe der Batterie eine Kennzeichnung auf dem Produkt unmöglich machen oder nicht rechtfertigen. Bei EV-, LMT- und Industriebatterien über 2 kWh muss dieser QR-Code auf den Batteriepass nach Artikel 77 verweisen.

Produktion/Fertigung

Kann ich die DPPs/Seriennummern mit meiner bestehenden Druckanlage verarbeiten?

Nahezu sicher, ja. Sofern die Druckanlage nicht in der Lage ist, die Codes bei der Schnittstelle von SecIdent abzuholen, können Sie diese aktiv an die übertragen. Das klappt insbesondere auch dann, wenn die Druckanlage selbst keine Internetanbindung hat.

Für einige Druckanlagen haben wir bereits Vorlagen. Unter anderem:

  • Antares Vision

  • Argus Sensorsysteme

  • Bluhm Systeme

  • HSA

  • Mettler Toledo

  • OCS Wipotec

  • Paul Leibinger

  • REA Jet

  • Uhlman

Neue Integrationen lassen sich durch konfigurierbare Workflows schnell umsetzen. Dabei richtet sich SecIdent nach Ihren Druckanlagen und nicht umgekehrt.

Muss ich meine Produktionslinie umrüsten, um DPP-fähige Codes zu drucken?

Nein. SecIdent bedient marktübliche 2D-fähige Druck- und Markiersysteme und integriert Verpackungs- und Drucklinien seit 2012. Werden Etiketten oder Typenschilder extern produziert, binden wir Ihren Label-Partner an — oder liefern konforme Typenschilder gemeinsam mit der Sommer GmbH.

Sicherheit & Compliance

Sind die eindeutigen IDs von SecIdent einfach zufällige Seriennummern?

Nach außen erhalten Sie eindeutige IDs, die als Seriennummern dienen. Intern wird jede ID kryptografisch aus einer kompakten Sequenz abgeleitet statt zufällig gewürfelt: keine Kollisionsprüfungen über Milliarden Codes, keine Datenbank voller Zufallszahlen. Ungültige oder geratene Codes sind sofort erkennbar. Den Unterschied bemerken Sie bei Skalierung.

Was passiert mit meinen Daten, wenn ich SecIdent kündige?

Wenn Sie SecIdent kündigen, sind Ihre Serial-Codes nicht mehr online über die SecIdent-Webapp prüfbar.

Sie können vor Ablauf der Vertragszeit allerdings sämtliche Seriennummern, Meta-Daten und Protokolle exportieren oder direkt via Workflow an ein Nachfolgesystem übertragen. Es gibt keinen Vendor-Lock-in.

Zusammenarbeit

Müssen meine Partner auch SecIdent Kunde sein, um Daten austauschen zu können?

Nein. Partner können Seriennummern und Metadaten via API abrufen oder zu diesen via konfigurierbarem Workflow übertragen werden (z. B. als XML-Datei). Des Weiteren können bereits existierende Seriennummern von Partner importiert werden.

Sofern Ihr Partner auch SecIdent verwendet, können zusätzliche Funktionen zur Freigabe, Prozesssicherheit und Protokollierung verwendet werden. Erforderlich ist dies aber nicht.

Schnittstellen & Formate

Welche Druck/Code-Formate unterstützt SecIdent?

Die Serial-Codes kann SecIdent eingebettet in beliebige Formate übertragen und ausliefern. Darunter zum Beispiel:

  • GS1 Data Matrix Code
  • QR-Code
  • GS1 Digital Link als QR-Code
  • MAPP
  • SGTIN

Welche Schnittstellen zu bestehenden Systemen (ERP, PLM etc.) bietet SecIdent?

SecIdent ist darauf spezialisiert, sich möglichst nach vorhandenen Systemumgebungen zu richten und mit diesen aktiv in Verbindung zu treten. Das spart meist mühsame Integrationsprojekte und schwer kalkulierbare Aufwände.

Grundsätzlich stehen vier grundsätzliche Möglichkeiten zur Integration zur Verfügung:

  • Systeme reden direkt mit der RESTful JSON API von SecIdent.
  • Sie oder wir konfigurieren in SecIdent Workflows, die Daten von anderen System abholen oder an diese übertragen.
  • Systeme legen Dateien in unserem File API Gateway (z. B. via SFTP) ab, die SecIdent dann verarbeitet .
  • Wir implementieren eine Middleware in Ihrer Umgebung, die Daten an/von SecIdent weiterreicht. Für zahlreiche Anwendungen und Druckanlegen stehen bereits fertige Middlewares zur Verfügung.

Service & Support

Werden Service Level Agreements (SLA) angeboten?

SecIdent deckt in seinen Grund-Lizenzen bereits ein hohes Maß und Verfügbarkeit und Service-Qualität ab. Sollten Sie darüber hinaus ein gesondertes SLA wünschen (etwa für kürzere Reaktionszeiten oder feste Ansprechpartner), bieten wir dieses gegen Aufpreis an.

Wie wird mir geholfen, sollte ich Hilfe benötige?

In SecIdent ist eine Online-Hilfe hinterlegt, in dem die Benutzung der Software erklärt ist. Zusätzlich gibt es eine ausführliche technische Dokumentation für Entwickler und die Anbindung externen Partner.

Sollte man mit dem Handbuch nicht weiterkommen, kann man uns über unser Ticketsystem kontaktieren und wir werden Sie bei Ihrem Anliegen unterstützen.

Optional übernimmt unser Support auch die Einrichtung von Konfiguration von Workflows zur Anbindung an Partner und Druckanlagen.

BrainGate & EMVS

Brauche ich BrainGate?

Nur, wenn Sie selbst Packungen an das EMVS melden, also als MAH. Die meisten MAHs nutzen es für automatisierte Stammdaten, Packungs-Upload, Aktualisierungen und Benachrichtigungen. CMOs benötigen es in der Regel nicht, da sie nicht an das EMVS melden, und ein sehr kleiner MAH kann mit SecIdent PackData-Dateien exportieren und manuell über das EMVO Gateway hochladen. SecIdent läuft mit oder ohne BrainGate.

Brauche ich einen EU-Hub-Zugang?

Ja, Sie müssen sowohl den formellen, als auch den technischen Onboarding-Prozess beim EMVS erfolgreich durchlaufen haben, um BrainGate nutzen zu können. Bei letzterem unterstützen wir Sie gerne vom Antrag der Zertifikate bis zur Inbetriebnahme von BrainGate.

Inwiefern ist BrainGate besser als eine direkte Anbindung an das EMVS European Hub?

BrainGate vereinfacht die komplizierten Authentifizierungs-, Verschlüsselungs- und Übertragungsmechanismen des EU-Hub und bildet diese auf eine einfach zu nutzende, einheitliche RESTful API ab.

Des Weiteren lassen sich Antworten und Alerts des EU-Hub über zahlreiche Kanäle empfangen (HTTP, Queue, E-Mail, etc.).

Für die Anmeldung und Aktualisierung von Produktstammdaten steht zudem eine intuitive Benutzeroberfläche zur Verfügung.

Kann ich BrainGate in mein bestehendes Serialisierungssystem einbinden?

Unbedingt ja. Der Zweck von BrainGate ist die einfache Anbindung an bestehende Software ohne tiefere Kenntnisse der Schnittstellenmechanismen des EU-Hub.

Welche technischen und organisatorischen Voraussetzungen hat BrainGate?

Sie müssen den formellen und technischen Onboarding-Prozess des EMVS erfolgreich durchlaufen haben. Bei letzterem unterstützen wir Sie oder übernehmen diesen ganz.

Für die Nutzung der BrainGate-Schnittstellen nutzen wir RESTful JSON. Dies muss Ihre Software unterstützen.

Wie erfolgt die Einrichtung von BrainGate?

Nachdem Sie das formelle Onboarding beim EMVS durchlaufen haben, begleiten wir Sie beim technischen Onboarding und der technischen Qualifizierung gegenüber dem EU-Hub. Nachdem die Anbindung erfolgreich getestet wurde, unterstützen wir Sie bei der Integration in Ihre bestehende Software und stellen eine ausführliche Schnittstellendokumentation zur Verfügung.

Wie wird BrainGate abgerechnet und was kostet es?

BrainGate wird monatlich abgerechnet. Der Preis setzt sich zusammen aus einer Pauschale und einer variablen Position, ausgehend von der Anzahl der Seriennummern. Nach der Höhe der Pauschale richtet sich auch der Preis je Seriennummer. Die Pauschale beginnt bei EUR 300 zzgl. MwSt.

Verifizierung

Warum ist SecIdent validierungsfreundlich?

SecIdent reduziert den Validierungsaufwand erheblich, indem für jedes Software-Release lückenlose Validierungsunterlagen bereitgestellt werden, die Ihre Audit-Sicherheit garantieren. Die Systemarchitektur unterstützt die Compliance durch ein detailliertes Rechte- und Rollenkonzept, lückenlose Protokollierung und strukturierte Freigabeprozesse.

Damit bietet SecIdent eine rechtskonforme Lösung gemäß der Fälschungsschutzrichtlinie 2011/62/EU, die pharmazeutische Unternehmen von der hohen Dokumentationslast befreit und die Prozesssicherheit maximiert.

Wie lassen sich DPPs und Seriennummern prüfen, brauche ich eine App?

DPPs und Seriennummern lassen sich online via Scan eines QR-Codes mit jedem handelsüblichen Smartphone verifizieren. Es ist keine App erforderlich.

Für eine erhöhte Sicherheit kann SecIdent als Progressive Web-App (PWA) installiert werden. Die Prüfung kann zusätzlich in eigene Apps (via API) oder Websites (via iFrame oder API) integriert werden.

Pharma-Serialisierung

Kann ich gehen und meine Daten behalten?

Ja. Ihre Stammdaten, Chargen und Seriennummern gehören Ihnen. Sie können sie exportieren und ohne Lock-in weiterziehen.

Wie wird SecIdent Pharma abgerechnet und was kostet es?

SecIdent wird monatlich abgerechnet. Im Kern der Preisberechnung steht die Anzahl aktiver Serial-Codes. Hinzu kommt ein feste, monatliche Pauschale, die unter anderem Einfluss auf die Anzahl der Produkte/Benutzer und den Preis pro Serial-Code hat.

Dementsprechend variiert der Preis, je nach gebuchtem Paket und Code-Menge. Alle Details finden Sie in den Konditionen.

Abrechnung DPP

Läuft die Gebühr für aktive DPP unbegrenzt?

Sie gilt, solange der Pass live bleibt. Ein DPP muss für den Zeitraum verfügbar bleiben, den die jeweilige Produktverordnung verlangt, und die laufende Gebühr deckt das Hosting, die Auflösbarkeit und die Pflege an Standard-Updates über diesen Zeitraum. Wird ein Pass stillgelegt und muss nicht mehr verfügbar sein, endet seine laufende Gebühr.

Sind Add-ons erforderlich?

Nein. Middleware, das File-API-Gateway, Validierungsdokumente je Release und individuelle SLAs sind optional und werden auf Anfrage kalkuliert. Die Standardplattform funktioniert auch ohne sie.

Was ist der Unterschied zwischen einem neuen und einem aktiven DPP?

Ein neuer DPP wird einmal berechnet, wenn ein Pass erstellt und veröffentlicht wird. Ein aktiver DPP ist eine deutlich kleinere wiederkehrende monatliche Gebühr für jeden Pass, der live und öffentlich auflösbar bleibt. Das Veröffentlichen ist ein einmaliger Vorgang; einen Pass verfügbar zu halten, ein fortlaufender.

Was ist im Einstiegspaket enthalten?

Die monatliche Grundgebühr umfasst den Plattformzugang, einen anfänglichen Umfang an Automatisierung und Integration (Workflows, Partneranbindungen und DPP-Vorlagen) sowie Ihre Gebühr je DPP auf dieser Paketstufe. Höhere Pakete senken die Gebühr und erweitern diesen Umfang. Was Ihr Paket genau enthält, bestätigen wir im Angebot.

Was passiert, wenn ich keine neuen DPPs mehr erzeuge?

Sie können Ihr Paket herabstufen. Ihre bestehenden Pässe laufen zu einem Bruchteil der Kosten weiter, und Sie können jederzeit wieder ein volles Paket aktivieren, wenn Sie erneut ausstellen möchten.

Wenn wir SecIdent verlassen, was geschieht mit unseren Pässen?

Ihre Daten und Ihre Resolver-Domain bleiben Ihre. Das DPP-Ökosystem ist von Grund auf dezentral, und Sie als Wirtschaftsakteur sind für Ihre Pässe verantwortlich. Deshalb ist SecIdent so gebaut, dass Sie Ihre Daten exportieren und Ihren Resolver woanders hin verlagern können. Wir sehen das als Anforderung der Verordnung, nicht als Zugeständnis.

Wie funktionieren Kontingente, und wann sparen sie Geld?

Ein Kontingent ist ein im Voraus bezahltes, festes Volumen an neuen und aktiven Pässen für einen festen monatlichen Betrag, mit Rabatt gegenüber der entsprechenden Gebühr je DPP. Es lohnt sich, wenn Sie eine planbare Rechnung wollen und Ihr Volumen abschätzen können: Sie tauschen etwas Flexibilität gegen gleichbleibende, planbare Kosten. Kontingente sind optional.

Wie und wann wird abgerechnet?

Die Abrechnung erfolgt in Euro und monatlich. Während des Onboardings zahlen Sie eine reduzierte Grundgebühr, und Ihre veröffentlichten DPPs werden nicht gezählt, sodass Sie alles einrichten und testen können, bevor die reguläre Abrechnung beginnt.

Foto von Verena

Verena Vasilev

Expertin Produktpass & Kommunikation